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Logo der Initiative Süchteln

Innenstadt zukunftsfähig gestalten

Das Herz Süchtelns – unsere Innenstadt – wird umgebaut. Doch die aktuelle Planung greift für uns zu kurz und hat Defizite. Wir fordern mehr Grün und mehr Aufenthaltsqualität. Denn nur eine Innenstadt, in der Menschen gerne Zeit verbringen, schafft Frequenz und stärkt den Handel.

Darum geht es uns:

Die Neugestaltung der Fußgängerzone bietet die Chance, die Süchtelner Innenstadt langfristig aufzuwerten. Aus unserer Sicht werden diese Möglichkeiten bisher nicht ausreichend genutzt. Insbesondere bei Begrünung, Klima- und Hitzeschutz, Aufenthaltsqualität und dem Umgang mit der historischen Innenstadt sehen wir erheblichen Verbesserungsbedarf.
Baumanagement

Verlässlicher planen. Besser informieren.

Der schleppend langsame Baufortschritt belastet Anwohner:innen und Gewerbetreibende. Für die kommenden Bauabschnitte fordern wir deshalb mehr Verlässlichkeit, Transparenz und eine engere Kommunikation.

  • Verbindliche und transparent kommunizierte Fertigstellungstermine
  • Fristsetzung und Vertragsstrafen für den Unternehmer
  • Fortsetzen und Verstetigen der Maßnahmen von Polizei, Ordnungsamt und Jugendamt gegen Vandalismus
  • Regelmäßige Kontrolle des Baufortschritts
  • Frühzeitige Information über Absperrungen und anstehende Arbeiten
  • Bessere Abstimmung zwischen den beteiligten Stellen
  • Zügige und hochwertige Wiederherstellung provisorisch reparierter Flächen

Hier kannst du dich ausführlich informieren: Link

Baustelle in der Süchtelner Innenstadt
Die Baustelle in der Süchtelner Innenstadt ist ein Langzeit-Projekt geworden. (Foto: Ute Gabriel Fotografie)
Hochstraße, Weberbrunnen & Bücherei

Mehr Grün, weniger Versiegelung

Gerade im Bereich Hochstraße, Weberbrunnen und Stadtbücherei sehen wir noch Möglichkeiten, die Planung grüner, klimaangepasster und attraktiver zu gestalten. Wir fordern einen "Grünen Platz am Weberbrunnen". 

  • Weniger Beton und versiegelte Flächen
  • Verzicht auf nicht denkmalgerechte weiße Betonstreifen
  • Wassergebundene Decke rund um Weberbrunnen und ehemaliges Rathaus statt Betonpflaster
  • Größere Baumstandorte und größere Baumscheiben
  • Großkronige und klimaresistente Bäume
  • Klimaresistente Bepflanzung der Baumscheiben
  • Möglichkeiten für Grünpatenschaften
  • Zusätzliche Rundbänke im Bereich Stadtbücherei und Weberbrunnen
  • Wasser als Gestaltungselement und eine Trinkwasserstelle
  • Bessere Integration des Blindenleitsystems, ohne Außengastronomie und Veranstaltungsflächen unnötig einzuschränken
  • Übergangsbereich zur befahrbaren Hochstraße als Shared Space (geteilten Raum zwischen Fußgängern, Fahrradfahrern und Autofahrern) gestalten

Hier kannst du dich ausführlich informieren: Link

Plan zur Entsiegelung am Weberbrunnen mit markierten Flächen für wassergebundene Decken
Der Plan zeigt, wie Flächen rund um den Weberbrunnen entsiegelt und mit wassergebundenen Decken statt Betonstein gestaltet werden könnten.
Blick auf den Weberbrunnen in der Süchtelner Innenstadt
Viel versiegelte Fläche. Hier könnten große Bäume und eine wassergebundene Wegedecke starke Hitze im Sommer auffangen.
Baumscheibe mit Unkraut und versiegelten Flächen am Weberbrunnen
Die Baumscheiben sollten größer sein, um Platz für großkronige Bäume zu bieten die Schatten spenden.
Einmündung der Hochstraße mit Kopfsteinpflaster und Geschäften
Der Übergangsbereich sollte als Shared Space gestaltet werden.
Propsteistraße

Grünräume aufwerten - Denkmäler zur Geltung bringen

Der Bereich rund um die Kirche entlang der Propsteistraße ist einer der wertvollsten Flächen unserer Innenstadt mit vielen einzigartigen Gebäuden. Die Denkmäler verdienen ein angemessenes Umfeld. Hier gibt es kleinere Flächen, die mit überschaubaren Maßnahmen deutlich aufgewertet werden können.

  • Fläche des ehemaligen Toilettenhäuschens entsiegeln und nachhaltig begrünen
  • Klimaresistente Stauden und Gehölze einsetzen
  • Wasser als mögliches Gestaltungselement prüfen
  • Grünfläche gegenüber Wiskozil pflegen und ergänzen
  • Mangelhaft wiederhergestellte Pflaster- und Straßenflächen nacharbeiten
  • Grünanlagen und historische Randbereiche rund um die Kirche besser pflegen
Ehemaliges Toilettenhäuschen
Die Fläche könnte entsiegelt und nachhaltig begrünt werden.
Grünfläche gegenüber Wiskozil
Eine kleine Grünfläche, aber hier schlummert viel Potential
Grünbepflanzung und gepflasterte Fläche am Randbereich der Kirche in Süchteln
Historische Randbereiche verdienen mehr Pflege und Aufmerksamkeit.
Tönisvorster Straße & Lindenplatz

Bestehendes gut zu Ende bringen

Die Maßnahmen in diesem Bereich sind bereits weit fortgeschritten. Bei aller möglichen Kritik geht es hier vor allem darum, die Gestaltung sorgfältig fertigzustellen.

  • Das alte Pflaster am Lindenplatz in Teilen ebnen und die Verfugung erneuern. Offensichtliche Mängel des 1. Bauabschnitts beheben.
  • Rundbänke unter den großen Linden einplanen
  • Dauerhaftes Bewässerungskonzept für die neu gepflanzten Bäume an der Tönisvorster Straße entwickeln
  • Liberale Anwendung des Ordnungsrechts in Bezug auf die taktilen Streifen (aus unserer Sicht falsch platziert) vor Piano, La Cucina und Königsburg
Blick über den fast fertigen Lindenplatz mit Kopfsteinpflaster, Geschäften und Passanten
Der fast fertige Lindenplatz soll sorgfältig zu Ende gebracht werden.
Neu gepflanzte Bäume an der Tönisvorster Straße mit Sitzbänken und Geschäften
Die neu gepflanzten Bäume brauchen ein dauerhaftes Bewässerungskonzept.
Querschnittsthema

Geschichte sichtbar machen

Die Süchtelner Innenstadt ist ein Denkmalbereich. Dies wurde in der aktuellen Planung viel zu wenig berücksichtigt. Die besondere Identität unserer Innenstadt soll auch bei der zukünftigen Gestaltung stärker sichtbar und erlebbar werden.

Konkrete Idee

Historische Informationen im Stadtraum

Hinweistafeln mit dezenten QR-Codes könnten beispielsweise auf das ehemalige Stadttor, die frühere Straßenbahn, den Weberbrunnen, die Kirche und das alte Rathaus aufmerksam machen. Gleiches gilt auch für die verlegten Stolpersteine.

Historische Aufnahme der Innenstadt
Das Viersener Tor in Süchteln um 1800: Ein historischer Blick auf den Denkmalbereich.
Sicherheit

Menschen ein sicheres Gefühl geben

Das Sicherheitsbedürfnis aller Menschen im Stadtteil ist ein hohes Gut. Insbesondere in den letzten Monaten fühlten sich viele bedroht und es kam zu mutwilligen Zerstörungen.

  • Fortsetzen und Verstetigen der Maßnahmen von Polizei, Ordnungsamt und Jugendamt gegen Vandalismus
  • Installation einer Videoüberwachung gegen Vandalismus, illegales Befahren und Parken
  • Bürgerfreundliche Radfahrregelung [gilt auch für E-Roller!]: Fahren nur im Schritttempo, an Markttagen und bei Veranstaltungen im Markt- oder Veranstaltungsbereich absteigen und schieben

Kurzum: Die Innenstadt soll wieder Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Süchteln sein.

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